Good, Better, Great Barrier Reef

Posted by on 26/10/2013

Zurück von den Whitsundays haben wir einen kurzen Aufenthalt in Rainbow Beach eingeschoben, bei dem wir erneut auf Frenchy, sowie James und Freddy gestoßen sind. Wie gewohnt hatten wir eine tolle Zeit mit unseren Travel-Buddys und haben uns auch gleich wieder James und Freddy angeschlossen, um mit den beiden weiter Richtung Norden zu fahren. Auf dem Weg nach Cairns hielten wir für einige stopovers zwecks Sightseeing. Unter anderem machten wir einen Halt in Mission Beach, damit die beiden Engländer mutig aus einem Flugzeug hüpfen konnten. Hier bekamen wir schon mal einen kleinen Einblick in die Kunst des Fallschirmspringens, was uns in Neuseeland dann auch widerfahren sollte.

Info Point:

Nachts mit dem Auto durch Mission Beach oder Umgebung zu fahren ist richtig gefährlich. Die Menge an Kängurus, die sich zu dieser Zeit auf der Straße und in den Gärten tummelt ist irre und wir vermuteten es handele sich um eine seltene Spezies von Suizid-Kängurus)

In unserer Zielstadt Cairns angekommen steuerten wir auf ein Highlight in Australien zu. Wir unternahmen einen Tagestrip zum Great Barrier Reef. Eines der Weltwunder unseres Planeten…und das zu recht! Alleine beim schnorchel konnten wir ohne Probleme 10-15 Meter tief blicken und die faszinierende Unterwasserwelt des Reefs bewundern…

Eine Schande, dass „eine Abnormität der Natur, eine fatalen Mutation der Schimpansen-DNA, ein krankes Tier,…der Mensch“ (Kling, 20121), schon so viel dieses einzigartigen Phänomens zerstört hat.

Während unserer Überfahrt zum Outerreef (Macht also definitiv, aus dem oben genannten Grunde, eine Fahrt zum äußeren Riff und nicht zum inneren) bekamen wir eine Kurzeinweisung in unseren ersten Scuba Dive (Tauchen mit Sauerstoff Flasche). Zu unserer Verwunderung ist es tatsächlich möglich ohne Kurs oder Sonstiges im Great Barrier Reef einen schnupper Tauchgang zu machen. Es ging für uns eine halbe Stunde lang Unterwasser (und ob ihr´s glaubt oder nicht, sogar ich bekennender Wassersport Verächter konnte nicht drum herum diese Chance wahrzunehmen einmal im Leben im Reef zu tauchen). Die anfängliche ungewohnte und auch irgendwie unangenehm beängstigende Situation durch die Masken zu atmen verflog schnell, nach dem wir einige Meter getaucht hatten. Noch nie sahen wir so farbenfrohe Fische und Korallen die einen ehrwürdig staunen ließen. Es lässt sich nur schwer in Worte oder Bilder fassen. Das Wort „WOW“ beschreibt das Gesehene vermutlich am Besten. Lukas war so fasziniert vom Tauchen und dem Reef, dass er direkt einen zweiten Tauchgang hinterher gelegt hat.

Introduction Dive

Auch dieser Tagestrip war leider viel zu kurz und gerne wären wir einfach unter Wasser geblieben und hätten diese schimmernde Welt auf uns wirken lassen. Doch so bleibt uns wenigstens die Erinnerung daran einmal im Great Barrier Reef tauchen gewesen zu sein.

1Kling, M.- U. (2012). Von Pferden und Menschen (und Kängurus). In Die Känguru-Chroniken. Live und ungekürzt. CD 2. Hörbuch Hamburg, Downtown, Hamburg 2012

Posted from Cairns, Queensland, Australia.

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